Smaragd Herkunft, Fundorte & Eigenschaften

 
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Herkunft und Namensgebung

Der Name Smaragd leitet sich vom griechischen Wort „smaragdos“ zu deutsch: grüner Edelstein ab. Es gibt einige verschiedene Beryll Varianten die sich farblich unterscheiden. Es gibt weiße, durchsichtige (Beryll in seiner reinen Form), hellblaue (Aquamarin), gelbe (Heliodor), rosafarbene (Morganit) wobei der grüne Beryll Smaragd genannt wird. Die grüne Färbung entsteht durch einen bestimmten Gehalt an Chrom. Berylle oder Smaragde besitzen nicht die Härte von Diamanten, Rubinen oder Saphiren, sie liegen 2 Stufen unter dem Diamanten gehören jedoch immer noch zu den wertvollen Edelsteinen. Das Muttergestein in dem sich Smaragde finden lassen sind größtenteils Pegmatit und Granit. Namensgebung und Herkunft
Fundorte

Smaragde findet man in Zonen wo die tektonischen Platten für Erdverschiebungen sorgen, erst durch die Verschiebung verschiedener Gesteinsschichten entsteht der Smaragd. Da der Smaragd aus Beryllium in Verbindung mit Chrom oder Vanadium seine grüne Färbung erhält. Die Elemente Chrom und Vanadium befinden sich jedoch in unterschiedlichen Stellen der Erdkruste und erst durch die tektonischen Bewegungen der Erdplatten, gelangen Beryllium sowie Chrom zusammen und bilden unter starkem Druck und Hitze die so wertvollen grünen Smaragde. Durch diese Begebenheit findet man selten große und reine Smaragde, da die tektonische Bewegung den Entstehungsprozess stört und zu Unreinheiten oder kleinen rissen führt. Fehlerfreie Kristalle haben aufgrund dessen einen sehr hohen Wert und übersteigen manchmal den Preis von Diamanten, solche Musterexemplare nennt ein gekonnter Juwelier auch „Jardin“, diese französische Bezeichnung steht für Garten.

Wichtige Vorkommen befinden sich in Südamerika (ca. 150 Stück) und sind seit Zeiten der Inkas bereits bekannt. In Kolumbien befindet sich eine der bekanntesten Lagerstätten, die Mine Muzo die rund 100 Km. nordöstlich von Bogota auf einer Höhe von 800 Metern über dem Meersspiegel zu finden ist. Man benötigt für eine Reise dorthin 6 Tage mit dem Esel. Die Mine Muzo wurde bereits 1573 gegründet und ist heute stilgelegt. Zu erwähnen sind auch die Minen Chivor und Coscuez in denen man sehr schöne Exemplare gefunden hat. Weniger als ein Drittel der Funde ist schleifwürdig und nur 0,1 Prozent von bester Qualität.

Auch in Brasilien werden Smaragde gefunden, jedoch sind diese etwas blasser und weniger wertvoll. Die bekanntesten Minen in Brasilien sind Carnaiba (Bahia) und Etabira (Minas Gerais) die schöneren Steine stammen jedoch aus der Smaragdmine Santa Teresina de Gois und besitzen ein herrliches grün.

In Sambia (Afrika) entdeckte man 1978 in der Mine Miku grüne bis bläuliche Smaragde und in Zimbabwe in der Mine Sandawana findet man sehr schöne Edelsteine mit einer intensiven grünen Färbung die jedoch gelegentlich einen kleinen gelb-Stich besitzen. In Südafrika werden schon seit Jahrzehnten sehr dunkele Smaragde abgebaut, die jedoch sehr häufig Einschlüsse beinhalten und unrein sind.

Andere Fundorte sind z.B. : Pakistan, Russland, Italien im Vigezzo Tal, im Habachtal bei Österreich und in Norwegen bei Eidsvoll nahe Oslo. Vorkommen und Fundorte
Geschichte

Der Smaragd ist ein Edelstein der bereits vor ca. 1500 v. Chr. vom Menschen zu Schmuck verarbeitet worden ist. Die Ägypter sowie Inkas und Azteken schätzten diesen Edelstein sehr und verwendeten den Smaragd für diverse Rituale und Verzierungen. In Oberägypten waren die Smaragdminen von Kleopatra die einzige offizielle Bezugsquelle der Antike. Als Juwel des Frühlings gehört dieser Edelstein zum Monat Mai und soll den Maikindern besonderes Glück verleihen. In den arabischen Ländern gilt er als Stein der Heilung und wird von vielen Ärzten getragen. Geschichte des Edelstein
Eigenschaften

Chemische Formel: Be3Al2Si6O18 (Aluminium-Beryllium-Silicat) mit Beimengung von Cr
Härte nach Mohs: 7,5 bis 8
Dichte: 2,6 bis 2,8
Lichtbrechung: 1,576 bis 1,582
Doppelbrechung: 0,005 bis 0,009
Dispersion: 0,014 bis 0,016
Spezifisches Gewicht: 2,67 bis 2,76
Kristallsystem: hexagonal

-gute thermische und elektrische Leitfähigkeit Eigenschaften und chemische Formel
Schliffformen Für diesen Edelstein wurde ein eigener Schliff geschaffen den man Smaragdschliff nennt, von oben betrachtet ähnelt er einem Spinnennetz mit acht Kannten. Smaragde mit vielen Einschlüssen werden sehr häufig im Cabochon geschliffen oder wie in Indien zu Smaragdperlen verarbeitet. Da schon seit vielen Jahren versucht wird diesen Edelstein synthetisch herzustellen, gibt es eine Vielzahl unechter Exemplare im Umlauf. Wer einen hochwertigen Stein erwerben will, sollte darauf achten das eine Expertise von einem renommierten Gemmelogischen Institut nicht fehlen darf.

Der Smaragd gehört wie der Saphir, Rubin oder Diamant zu den wertvollen Edelsteinen. Der Preis richtet sich nach Größe, Gewicht, Farbe, Reinheit oder Klarheit sowie der Schliffform. Als Schmuckstein verwendet man den Smaragd gerne in Ringen, Anhängern, Ohrringen und Broschen.Das Gewicht eines Smaragd wird wie bei allen Edelsteinen in Carat (ct) angegeben, wobei 1 Carat gleich 0,2 Gramm sind.
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