Edelstein Rubin, Fundorte & Eigenschaften

 
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Herkunft, Namensgebung

Der Name Rubin stammt vom lateinischen Wort „rubinus“ ab was für roter Stein steht. In der indischen Sprache Sanskrit heißt dieser Edelstein „Ratnaraj“ was soviel wie König der Edelsteine bedeutet. Er gehört zur Familie des Korund wie der Saphir, ist jedoch die rote Variante eines der härtesten Minerale der Erde. Die Härte des Korunds resultiert aus der starken Bindung von Sauerstoff und Aluminium die zu einer sehr hohen Dichte führen. Ein reiner Korund ist farblos, erst durch das Zusammenspiel mit verschiedenen Elementen wie z.B. Chrom erhält er eine Färbung. Der Rubin erhält durch Aluminiumoxid und Chrom seine rötliche Färbung, die von Lagerstätte zu Lagerstätte unterschiedlich ausprägt sein kann.

Aufgrund des farbgebenden Elements Chrom findet man einen schön gefärbten und reinen Rubin Edelstein äußerst selten, was seinen Preis natürlich erheblich steigert. Nicht selten hat man für reine Rubine über 3 Karat mehr als für einen vergleichbaren Diamanten gezahlt. Aufgrund der feinen Rutilnadeln die das Licht brechen entsteht ein Seidiger Glanz auf der Oberfläche des Edelsteins, diese äußerst seltene Variante nennt man Sternrubin, da durch die sternförmig eingelagerten Rutilnadeln dieser optische Effekt entsteht, der besonders in Cabochon geschliffenen Edelsteinen einen sechsstrahligen Stern erzeugt.

Herkunft, Namengebung & Geschichte

Geschichte des Edelstein

Man vermutet das Rubine bereits in der Bronzezeit geschätzt waren, die rötliche Farbe symbolisierte Feuer und Blut, worin der Mensch Leben und Liebe interpretiert. Die Ägypter und Römer wussten diesen Edlestein zu schätzen und auch in der Bibel fand er Erwähnung als ein Stein der Priester im zweiten Buch Mose Kapitel 28,18. Zitat:“ Das Amtschild sollst du machen nach der Kunst, wie den Leibrock, von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Viereckig soll es sein und zwiefach; eine Spanne breit soll seine Länge sein und eine Spanne breit seine Breite.Und sollst's füllen die vier Reihen voll Steine. Die erste Reihe sei ein Sarder, Topas, Smaragd; die andere ein Rubin, Saphir, Demant; die dritte ein Lynkurer, Achat, Amethyst; die vierte ein Türkis, Onyx, Jaspis. In Gold sollen sie gefaßt sein in allen Reihen.........

Fundorte, Lagerstätten

Fundorte, Lagerstätten

Zu den bekanntesten Fundorten gehört das damalige Birma, im englischen Burma und heutige Myanmar in Südostasien, von dort stammt auch die Bezeichnung Burma-Rubin, diese spezielle Sorte besitzt eine blutrote Färbung die auch als „Taubenblut“ bezeichnet wird und als die wertvollste aller Färbungen gilt. Ex Birma bzw. Burma, Myanmar grenzt an Bangladesch , die indischen Bundesstaaten, China, Laos und Thailand die auch als Lagerstätten bekannt sind. Weiterte hochwertige Rubinvorkommen konnte man in der Stadt Mong Hsu etwas nördlich von Myanmar sowie in Vietnam finden. Ein weiteres traditionelles Herkunftsland ist Thailand, die thailändischen Rubine sind jedoch häufig dunkelrot mit einem Hang ins bräunliche. In Nepal und im nördlichen Hunza Tal in Pakistan sowie Ostafrika, Kenia und Tansania konnte man auch einige Rubinlagerstätten ausfindig machen, die recht gute Qualität liefern. Eigenschaften

Eigenschaften

Chemische Formel: Al2 O3
Härte nach Mohs: 9
Dichte: 3,97 g/cm3 bis 4,05 g/cm3
Lichtbrechung: 1,762 - 1,778
Doppelbrechung: -0,008
Dispersion: 0,018
Dichte Härte chemische Formel
Schliff & Karat
Rubine mit Einschlüssen oder geringer Durchsichtigkeit bzw. Klarheit bzw. Reinheit gelten zu den minderwertigen Edelsteinen und werden häufig in einem Cabochon Schliff verarbeitet, ein glatter, kuppelförmiger Schliff. Am häufigsten trifft man auf den Brillantschliff, Achtkant-Schliff und den Baguetteschliff.

Der Rubin ist ein sehr kostbarer Edelstein der je nach Größe, Gewicht, Farbe, Klarheit und Schliff sehr große Preisunterschiede aufweißt und in der Schmuckindustrie zu sämtlichen Schmuckstücken verarbeitet wird. Vom Ring bis zum Collier, Anhänger oder Amulett wird dieser Edelstein gerne verarbeitet. Das Gewicht von Rubinen wird in Carat bzw. Karat (ct) angegeben, wobei 1 Carat bzw. Karat gleich 0,2 Gramm sind. Schliff & Karat
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