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Herkunft
Der Name entstand aus dem griechischen Wort "adamas" und bedeutet der Unbezwingliche, daher rühren auch alte Bezeichnungen wie Adamant, Adamas,
Anachites, Diamas, Iras oder auch Itam.
Der natürliche Diamant wird in verschiedene Formen geschliffen, unter
anderen Brillant-Schliff, Achtkant-Schliff, Rose-Schliff und der Baguette-Schliff sind
allgemeine Schliffformen des Diamanten.
Unedle oder meist undurchsichtige künstlich hergestellte Diamanten auch Industriediamanten genannt, werden auch als Bort bezeichnet. Die Bezeichnung kommt aus dem französischen
Bastard = bort oder bord, diese erzielen nicht die Preise wie Steine mit
schönen Farbwechsel die man auch als Prernier bezeichnet. Beim Carbonado handelt es sich um einen schwarzen, mikrokristallischen Diamanten der unedel und stark undurchsichtig ist.
Natürliche Diamanten entstehen im Erdinneren im sogenannten oberen Mantel, der sich bis in tiefen von einigen hundert Kilometern erstreckt, dort herrscht ein sehr hoher Druck im Bereich von 50000 Atü und hohe Temperaturen um 1000 Grad Celsius.
Dort verwandelt sich der hexagolane Kohlenstoff auch als Graphit bekannt in einer sehr schnellen Reaktion in einen Kunstdiamanten, wenn die oben genannten Werte überschritten werden.
Diese natürlich entstandenen Diamanten gelangen dann durch einen Vulkanausbruch an die Erdoberfläche, in diesem Lava Gestein Gemisch bilden sich dann die Gesteine Kirnberlit und Lamproit, die als Muttergestein bekannt sind, der Ursprung der Diamanten befindet sich jedoch wie bereits oben erwähnt im inneren der Erde.
Fundorte
Naturdiamanten lassen sich in vielen Gebieten der Erde finden, jedoch Hauptfundorte
Waren bis ca.1720 Indien, darauf folgten Funde im Jahre 1870 in Brasilien und weitere dann
auch in Südafrika. Da sich diese Fundstätten alle fern von Industrienationen befanden und
auch geopolitisch in problematischen Zonen gelegen waren, versuchten die Industrienationen
den Edelstein, der ja aus reinem Kohlenstoff besteht, unter Anwendung von hohen Druck aus dem Material Graphit künstlich zu erzeugen.
Industriediamanten
Es war schon immer ein Traum der Menschen künstliche
Diamanten herzustellen, und in unserer heutigen Zeit ist dies auch Wahr geworden,
künstlich hergestellte Diamanten sind zu Beginn ihrer Produktion mit Fehlern und Einschlüssen produziert worden, durch diese mangelhafte Herstellung hatten diese Kunststeine nicht die hervorragenden physikalischen Eigenschaften wie die natürlich vorkommenden Vertreter. Heute ist man durch bestimmte Verfahren in der Lage gute Kunstdiamanten herzustellen die auch vom Härtegrad schon sehr belastbar sind.
Anwendungsbereiche
Der Diamant ist das härteste Material welches uns auf der Erde bekannt ist. Er besitzt eine
außerordentliche thermische Belastbarkeit, einen hohen elektrischen Widerstand,
sowie eine niedrige hermische Ausdehnung, diese Eigenschaften machen den Diamanten zum HiTech-Material mit vielen Anwendungsbereichen. Man verwendet diesen Edelstein für die Laser-Technik und die Halbleiter.Technologie. Für Ultra-Hochpräzisions Bearbeitungswerkzeuge sowie Verschleißwerkzeuge verwendet man ebenfalls Diamanten. Sehr gefragt ist dieser Edelstein auch in der Schmuckindustrie, denn Diamant Schmuck ist bei Frauen und Männern sehr beliebt.
Eigenschaften
Härte nach Vickers: (90GPa)
Härte nach Mohs: 10
Härte nach Rosival: 11700
Elastizitätsmodul: (1050 GPa)
Steifigkeit gegen Scherung
(c44/B=1,3)
Wärmeleitfähigkeit
(>20W/mK bei 293K)
atomare Dichte
(0.293 g-atom/cm³)
Lichtbrechung:
einfach: n=2,42
Doppelbrechung:
-0,008
- sehr gute optische Transparenz vom Ultravioletten bis in den Infrarotbereich.
- sehr gute elektrische Durchschlagsfestigkeit
- sehr gute Korrosionsbeständigkeit
- äußerst geringe Reibungskräfte
- Das Gewicht eines Diamanten wird wie bei allen Edelsteinen in Carat (ct) angegeben, wobei 1 Carat gleich 0,2 Gramm sind.
chemische Struktur
Im Diamantgitter ist jedes Kohlenstoffatom mit vier anderen C-Atomen
kovalent verbunden. Diese vier Bindungen ordnen sich im Bindungswinkel von
109° an, welches auch als tetraedrisch bezeichnet werden kann.
Im Gegensatz zum Graphit dem Ausgangsmaterial des Diamanten, werden alle
vier Valenzelektronen des Kohlenstoffs für die kovalente Bindung verwendet.
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